Ralf Grabuschnig

Über mich

Mein Name ist Ralf Grabuschnig und ich habe einige große Leidenschaften im Leben. Die Musik, das Lernen neuer Sprachen, das Reisen … aber keine davon hat mich stärker geprägt als meine Leidenschaft für Geschichte. Seit dem frühen Teenager-Alter ließ mich diese Faszination nicht mehr los. Ich kann mich gut daran erinnern, wie ich im Alter von 13 oder 14 in meinem Zimmer saß und bis in die Nacht historische TV-Dokus wie „Terra X“ schaute, egal wie müde ich dann am nächsten Tag in die Schule ging. Ich kann mich auch daran erinnern, wie untypisch aufmerksam ich trotz allem im Geschichtsunterricht war. Da habe ich mich sogar freiwillig zu mündlichen Prüfungen gemeldet!

Umso schwieriger war die Zeit nach meinem Schulabschluss. Es war mir einerseits klar, dass ich eigentlich Geschichte studieren wollte. Andererseits war mir aber bewusst, wie unsicher diese Wahl war. Es gibt immerhin kaum Jobs für Historiker, aber … mir fiel trotzdem nichts Besseres ein. So wurde ich also Geschichtsstudent.

Die folgenden sechs Jahre an den Unis in Wien, Zagreb und Budapest waren eine fantastische Zeit. Studentenleben, Partys, Abenteuer und in der „Arbeitszeit“ dazwischen lernte ich auch noch täglich Neues über die Vergangenheit! Und auch wenn nicht jedes Seminar unbedingt nervenzerfetzend war, hatte ich fast immer großen Spaß daran. Aber der Moment der Wahrheit kam natürlich irgendwann. Im Jahr 2015 schloss ich meinen Master ab und musste raus in die Welt. Ich zog nach Deutschland und bewarb mich voll Enthusiasmus für alle Jobs, die ich im Geschichtsbereich finden konnte. Museen, Zeitschriften, Gedenkstätten … alle erhielten sie im Herbst 2015 Post von mir. Die Monate vergingen, das Jahr 2015 ging zu Ende, doch Job hatte ich immer noch keinen. Weil langsam das Geld knapp wurde, begann ich Anfang 2016 also, für ein Münchner Übersetzungsunternehmen im Marketing zu arbeiten.

Das war zwar an sich ein angenehmer und auch interessanter Job. Doch trotzdem wurde ich mit den Monaten immer unglücklicher. Ich wollte doch meine Begeisterung für Geschichte teilen, nicht Online-Marketing-Kampagnen für Münchner Unternehmen durchführen! Immerhin prägt die Geschichte die Welt und Politik von heute, was man über eine Facebook-Werbekampagne für die Übersetzung eines spanischen Führerscheins nicht gerade sagen konnte. Kurz: In der Geschichte konnte ich im Gegensatz zu meinem Brotberuf eine Erfüllung sehen. Ich wusste nur nicht, wie ich dorthin kommen sollte. Es dauerte eine Zeit, doch im Sommer 2017 wagte ich dann doch den ersten Schritt. Ich startete meinen Blog Déjà-vu Geschichte.

Und weißt du was? Es war ein überwältigendes Gefühl! Fast zwei Jahre nach Ende meines Studium befasste ich mich nun endlich wieder aktiv mit Geschichte! Durch die Vorbereitung neuer Artikel alle zwei Wochen lernte ich Neues und noch besser: Mit der Zeit kamen auch die ersten Leser! Anfang 2018 wagte ich dann den Sprung in Richtung Podcast und auch da kamen bald die ersten Zuhörer. Ich kam mit ihnen in den Austausch und war mit jedem Tag motivierter, mehr zu schreiben, mehr aufzunehmen, mehr Zeit in das Projekt Déjà-vu zu stecken. Es gab da nur ein offensichtliches Problem: Neben dem Job wurde das schön langsam schwierig.

Zu meinem Glück hatte ich irgendwann zu der Zeit ein Gespräch mit meinem guten Freund Thomas. Er hatte kurz davor begonnen, Bücher im Eigenverlag zu veröffentlichen, und riet mir, das doch auch zu versuchen. So könnte ich nebenbei mit meiner Passion Geld verdienen und in meinem Job auf Teilzeit wechseln, meinte er. Nachdem ich eine passende Teilzeitstelle gefunden hatte, wagte ich den Sprung. Reich wurde ich mit meinem ersten Buch „Endstation Brexit“ 2018 zwar nicht. Aber doch kam ein wenig Geld rein. Und das Wichtigste: Ich hatte plötzlich viel mehr Zeit für Déjà-vu Geschichte – für den Podcast, den Blog und für neue Bücher. Auf einmal verbrachte ich die Hälfte meiner Zeit mit Geschichte – so wie ich es mir nach dem Studium erträumt hatte! Heute bin ich täglich im Austausch mit einer wachsenden Community an Geschichtsfans wie mir selbst. Gemeinsam lernen wir ständig Neues darüber, wie die Welt von heute zustande kam. Komm doch auch dazu!

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