Krankheit war im Mittelalter nichts, was in dir entsteht. Sie war etwas, das dir zustößt. Eine Strafe Gottes, ein Dämon – oder gar ein Wurm. Das war Medizin im Mittelalter. Und so unschlüssig uns das heute erscheint: Es war durchaus ein in sich geschlossenes, logisches Erklärungssystem und es verschwand entsprechend auch nicht über Nacht (oder überhaupt).
Diesen Weg von Magie zu moderner Medizin wollen wir in diesem Special des Podcasts nachverfolgen und dafür fängt Katrin eben im Mittelalter an: bei Volksmedizin, Wurmsegen, Naturmagie und den Merseburger Zaubersprüchen. Ich schaue mir dann an, wie wir von der antiken und mittelaterlichen Vier-Säfte-Lehre irgendwann zur Empirie kamen und Alfred macht den Abschluss mit der Geburt der modernen Medizin im eigentlichen Sinn.
Am Ende werden wir sehen: Es hat sich viel geändert – aber auch nicht so viel. Magie und Medizin: die existieren auch noch heute nebeneinander.
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Ahoi,
danke für diesen Überblick über die Geschichte der Medizin! Kathrin und Irmimi verfolge ich schon länger (seit sie damals Minion be Minkorrekt war), Alfred bisher noch nicht.
Ihr habt ja darüber gescherzt, dass Alfred und du nur wegen des österreichischen Dialekts als so charmant wahrgenommen werdet. Für mich gilt: Ich finde diesen Dialekt sehr anstrengend, besonders, wenn mal wieder [χ] und [ç] verwechselt, Gotteshäuser als Kirschen🍒bezeichnet werden und vom Land Kina die Rede ist.
Ihr seid also nicht _wegen_, sondern _trotz_ des Dialekts charmant 🙂
Lieber Guido,
danke dir!! 🙂 Und das nehme ich dann doch mal als Kompliment. Eine Sache muss ich aber zurückweisen: Das mit den Kirschen machen die Leute in Westdeutschland. Bei uns sind es Kirchen. Kina dagegen ist der einzig korrekte Weg, das zu sagen – bitte danke 😉