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Die Highland Clearances und der Tod einer Kultur

  • 7. März 20222. März 2022

Die Highland Clearances waren ein etwa hundertjähriger Prozess, der von 1750 bis 1850 fast das gesamte schottische Hochland entvölkert zurückließ. Wenn man heute durch die Highlands fährt, sieht man ja eine wunderschöne – aber meist vollkommen menschenleere – Landschaft vor sich. Das war vor 250 Jahren noch ganz anders! Da gab es noch eine lebendige Kultur in den Highlands, die dir auch heute noch mit Sicherheit bekannt ist: Die Clans. Die Geschichte, wie diese alte Kultur in Schottland ihr Ende fand, ist die der Highland Clearances (auf Deutsch etwa „Hochlandräumungen“). Und diese Geschichte ist komplex. Wir sehen hier keinen geplanten Genozid an den Hochlandbewohner:innen vor uns. Vielmehr kamen diverse Prozesse zusammen, die am Ende eben zu den Highland Clearances führten – oder sogar führen mussten. Schauen wir uns das näher an.

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In dieser Folge des Déjà-vu Geschichte Podcast zeichnen wir diese Entwicklungen in Schottland seit dem 17. Jahrhundert also nach. Wir schauen uns an, wie sich die politische Lage des Landes verschärfte – mit einem Höhepunkt in der Schlacht von Culloden 1746. Wir werden aber auch sehen, wie die Wirtschaft sich in jener Zeit veränderte und damit die Highland Clearances zu einer „Lösung“ machte. All dies griff ineinander und irgendwann … war in den Highlands kaum noch ein Mensch übrig. Sie alle waren an die Küsten oder gleich nach Kanada oder Australien gezogen. Ganz ohne großen, bösen Masterplan und doch nicht minder tragisch.

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