Malthus und die Weltbevölkerung

Die Geschichte strotzt nur so vor falschen Vorhersagen. Vom ominösen Maya-Kalender, nach dem wir alle seit sechs Jahren tot sein sollten, über Nostradamus bis hin zu den vielen vielen Leuten, die  nicht an den Durchbruch des Telefons, Automobils oder Flugzeugs glaubten: Menschen behaupteten immer schon gerne, sie wüssten über die Zukunft bescheid.

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Ein besonders gutes Beispiel aus der Wissenschaft sind dazu die Thesen des Nationalökonomen Thomas Robert Malthus, der sich mit Bevölkerungsentwicklung und dem natürlichen Limit der Weltbevölkerung auseinandersetzte. An der Wende zum 19. Jahrhundert stellte Malthus seine bahnbrechende und weit rezipierte Theorie zur Bevölkerungsentwicklung auf. Er deklarierte darin, dass die Weltbevölkerung schlicht schneller wächst, als die Nahrungsmittelversorgung ihr folgen kann. Dieses vollkommen untragbare Bevölkerungswachstum muss sich früher oder später selbst korrigieren. Durch Krieg, Seuche und Hungersnot. Und all das schien ihn noch nicht mal sonderlich zu stören.

Heute wissen wir, dass Malthus‘ berühmte Bevölkerungsfalle nie eintrat. Die Weltbevölkerung erreichte seitdem zwar ein nie dagewesenes Niveau. Trotzdem leben wir immer noch. Wie konnte eine so weit rezipierte Theorie ihrer Zeit also so grundlegend daneben liegen? Und zu guter Letzt: Warum hatte Malthus trotz all dem nicht vollkommen unrecht? All das erfahrt ihr in der heutigen Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast!

Wie in der Episode erwähnt, findet ihr alle Déjà-vu Podcasts und auch alle Blogartikel auf deja-vu-geschichte.de. In der Zwischenzeit nochmal die obligatorische Erinnerung: Wenn euch der Podcast gefällt, bewertet ihn doch bitte auf iTunes! Das würde mir sehr helfen. Und wenn ihr schon dabei seid: Abonniert ihn doch auch gleich!

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