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Thule. Eine Phantominsel als rechtsradikaler Mythos

Thule war in antiker griechischer Zeit der Name einer mythischen Insel im hohen Norden. Gleichzeitig ist Thule aber auch eine Chiffre in rechtsradikalen und okkulten Kreisen, gerade in Deutschland. Nun … wenn das mal keine merkwürdige Kombination ist, der ich mich heute entsprechend widmen will! Wir fangen für diesen Zweck im Mittelmeerraum der Antike an. Was waren damals dieses „Thule“ und seine noch unschuldige quasi-Vorgängeridee „Hyperborea“ überhaupt? Wie trat diese nordische Phantominsel erstmals in der Geschichte auf und wie entwickelte sie sich in der Folgezeit langsam aber sicher zum Mythos? Und vor allem: Was haben ausgerechnet der Nationalsozialismus und seine Anhänger:innen nun wieder damit zu tun?!

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Um diese Fragen soll sich die heutige Folge des Déjà-vu Geschichte Podcasts drehen. Wir wenden uns dem hohen Norden zu – blicken nach Island, Grönland, Norwegen oder irgendwo dazwischen – und reden darüber, was ein Grieche aus dem 4. Jahrhundert vor Christus dort so erlebt hat … oder das zumindest behauptete. Wir sprechen über eine mythische Insel Thule, die seit jener Zeit fast durchgehend auf europäischen Karten des Nordmeers zu finden war, wenn auch niemand wirklich wusste, wo genau sie denn nun sein sollte. Und wir reden schließlich über die Thule-Gesellschaft des 20. Jahrhunderts und wie die Phantominsel es am Ende in rechtsextreme Kreise schaffte. Es wird komplex, es wird weird – schnall dich besser an.

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2 Gedanken zu „Thule. Eine Phantominsel als rechtsradikaler Mythos“

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