DV021 Die Münchner Räterepublik und die Provinz

 

In der Revolution, die im November 1918 dem Deutschen Kaiserreich den Todesstoß versetzte, spielten die Stadt München und das Land Bayern eine herausragende Rolle. Es war hier, dass der erste König Deutschlands seinen Hut nehmen musste. Der Wittelsbacher Ludwig III. war bereits am 7. November gezwungen, aus seiner Residenz in München zu fliehen – ganze zwei Tage bevor die Revolution in Berlin den Kaiser absetzte. Ausgerechnet vom Preußen und Sozialisten Kurt Eisner wurde an jenem 7. November der Freistaat Bayern ausgerufen. Damit war es mit der Revolution in Bayern aber  noch lange nicht erledigt. München war auch eine der wenigen Städte Deutschlands, in der es später im Jahr 1919 zur Gründung einer kommunistischen Räterepublik kam. Der Weg von der Revolution zur Münchner Räterepublik ist dabei aber ein langer und er vollzog sich nicht in allen Teilen Bayerns gleichmäßig.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast spreche ich über diesen Weg Bayerns von der Revolution 1918 bis zur Münchner Räterepublik vom April 1919. Neben dem Zentrum München, in dem all diese Entwicklungen am deutlichsten zu spüren waren, werfe ich dabei auch einen Blick auf die bayerische Provinz. Als Beispiel wähle ich dabei meine Wahlheimatstadt Freising und schaue mir an, wie sich die Revolution und Räterepublik hier geäußert haben. Welchen Einfluss hatten Politiker wie Kurt Eisner in der Provinz? Wie lief die Revolution hier generell ab? Was geschah danach? Wie war die Münchner Räterepublik von 1919 hier zu spüren? All diesen Fragen gehe ich in dieser Folge des Déjà-vu Geschichte Podcast nach.

Auf deja-vu-geschichte.de findest du auch den Blogpost zu dieser Episode, in dem ich über die Novemberrevolution in Deutschland spreche. Und wenn dir der Geschichte Podcast gefällt, bewerte ihn doch bitte auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen.

 

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