Timur Lenk: Als ein Mongole beinahe erneut die Welt veränderte

Timur Lenk, auch Tamerlan genannt, ist wahrscheinlich der zweiterfolgreichste Mongole der Geschichte. Im Gegensatz zu seinem großen Vorgänger und Vorbild Dschingis Khan ist der Name Timur heute aber zu großen Teilen in Vergessenheit geraten. Dabei ist sein Lebenswerk ein mehr als nur außergewöhnliches. Nach dem rasanten Aufstieg im 14. Jahrhundert regierte Timur Lenk schon bald über eines der größten Reiche, das die Geschichte je gesehen hat. In seinem endlosen Expansionsdrang legte er sich mit so ziemlich allen großen Reichen seiner Zeit an – und gewann diese Auseinandersetzungen für üblich. Gegen die Goldene Horde, gegen die Seldschuken und sogar gegen das Osmanische Reich.

Den Osmanen führte er sogar eine derartig schwerwiegende Niederlage zu, dass er ihr gesamtes Reich beinahe aus der Geschichte geprügelt hätte. Der osmanische Sultan Bayezid starb gar in Timurs Gefangenschaft, dessen Söhne gerieten daraufhin in einen Bürgerkrieg gegeneinander. Trotz womöglicher Unterstützung durch das christliche Europa in Form von Spanien und Frankreich entschied sich Timur Lenk aber dagegen, auch gegen die Söhne Bayezids vorzugehen. Auch das Byzantinische Reich ließ er für weitere fünfzig Jahre vor sich hinsiechen, bis die wiedererstarkten Osmanen es einnehmen konnten. Es geht in dieser Podcast-Episode also eigentlich um eines: um eine der großen “Was wäre wenn”-Fragen der Geschichte.

Auf deja-vu-geschichte.de findest du auch den Blogpost zu dieser Episode. Dort erzähle ich eine ähnliche Geschichte aus einer anderen Perspektive: der der Osmanen. Genauer gesagt befasse ich mich dort mit der Entstehung und Frühzeit des Osmanischen Reiches. Wenn dir der Geschichte Podcast gefällt, bewerte ihn doch bitte auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen.

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