Archive: Episoden

Kurt Eisner war die prägende Gestalt in der Revolution Bayerns von 1918. Diese Novemberrevolution dominierte er. Die Münchner Räterepublik von 1919 erlebte er dagegen nicht mehr.

Die Münchner Räterepublik und die Provinz

In der Revolution, die im November 1918 dem Deutschen Kaiserreich den Todesstoß versetzte, spielten die Stadt München und das Land Bayern eine herausragende Rolle. Es war hier, dass der erste König Deutschlands seinen Hut nehmen musste. Der Wittelsbacher Ludwig III. war bereits am 7. November gezwungen, aus seiner Residenz in München zu fliehen – ganze zwei Tage bevor die Revolution in Berlin den Kaiser absetzte. Ausgerechnet vom Preußen und Sozialisten Kurt Eisner wurde an jenem 7. November der Freistaat Bayern ausgerufen. Damit war es mit der Revolution in Bayern aber  noch lange nicht erledigt. München war auch eine der wenigen Städte Deutschlands, in der es später im Jahr 1919 zur Gründung einer kommunistischen Räterepublik kam. Der Weg von der Revolution zur Münchner Räterepublik ist dabei aber ein langer und er vollzog sich nicht in allen Teilen Bayerns gleichmäßig.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast spreche ich über diesen Weg Bayerns von der Revolution 1918 bis zur Münchner Räterepublik vom April 1919. Neben dem Zentrum München, in dem all diese Entwicklungen am deutlichsten zu spüren waren, werfe ich dabei auch einen Blick auf die bayerische Provinz. Als Beispiel wähle ich dabei meine Wahlheimatstadt Freising und schaue mir an, wie sich die Revolution und Räterepublik hier geäußert haben. Welchen Einfluss hatten Politiker wie Kurt Eisner in der Provinz? Wie lief die Revolution hier generell ab? Was geschah danach? Wie war die Münchner Räterepublik von 1919 hier zu spüren? All diesen Fragen gehe ich in dieser Folge des Déjà-vu Geschichte Podcast nach.

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Das Christentum hat in seiner Geschichte und Verbreitung viele alte Bräuche übernommen. So wie hier in Stonehenge spielten dabei astronomische Phänomene oft eine Rolle. Ganz so einfach war es oft trotzdem nicht.

Das Christentum und seine Multikulti-Geschichte

Gerade in religionskritischen Kreisen wird gerne behauptet, das Christentum und seine heute üblichen Bräuche und Feiertage gingen in Wirklichkeit fast alle auf alte heidnische Bräuche zurück und wären somit gar nicht christlich. Als ich mich vor kurzem für den Blog mit der Geschichte von Halloween beschäftigt habe, ist mir genau das erneut aufgefallen. Im Internet findet man da nämlich sehr schnell eine Theorie. Nämlich dass das Halloween-Fest – immerhin doch “All Hallow’s Eve”, wortwörtlich der Abend vor Allerheiligen – gar nichts mit Allerheiligen zu tun haben soll. Vielmehr soll es auf das keltische Fest Samhain zurückgehen. Das sich verbreitende Christentum hat das später nur aufgenommen und mit Allerheiligen und Allerseelen seine eigenen Totengedenktage in dieselbe Zeit gesetzt. Das hat dann aber schon mein Interesse geweckt. Denn Halloween kommt meines Wissens nach doch ursprünglich aus Irland. Und wie soll sich denn gerade in einem so früh christianisierten Land wie Irland eine heidnische Tradition so lange gehalten haben?

Aus diesem Grund schaue ich mir in dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast an, wie die Zusammenhänge zwischen heutigen Bräuchen und dem Christentum wirklich aussehen. Neben Halloween widme ich mich dabei den zwei größten christlichen Festen überhaupt: Ostern und Weihnachten. Und wie sich dabei herausstellt, ist die Situation in Wirklichkeit ziemlich komplex. Das Christentum hat nach seiner Entstehung und Verbreitung nicht einfach nur alte Bräuche übernommen, um damit seine Missionierung voranzutreiben. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass es vor den heutigen christlichen Feiertagen nicht schon diverse Vorläufer gegeben hätte. Oder gar, dass die christlichen Bräuche selbst rein christlich wären …

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Fremdenfeindlichkeit und Xenophobie scheint in der Geschichte eine traurige Konstante zu sein. Auf der Suche nach den Ursachen kann man bis in die Antike zurückgehen. Hier etwa eine Darstellung Kaiser Neros bei der Christenverfolgung.

Fremdenfeindlichkeit. Eine traurige Konstante der Geschichte

Fremdenfeindlichkeit ist in Europa (aber nicht nur hier) eine traurige Konstante der Geschichte. Die Ursache dafür ist schwer zu bestimmen, doch eines kann man fast mit Sicherheit sagen: Man kann in der Geschichte bis weit in die Antike zurückgehen und würde so gut wie überall frühe Beispiele von Xenophobie und Fremdenhass finden. Vom Reich der Mitte über das europäische Mittelalter bis zur Ära des modernen Rassismus: Vorurteile gegenüber Fremden begleiten uns Menschen seit Jahrtausenden und mit der Zeit wurden wir da keineswegs fortschrittlicher. Die Rechtfertigungen für Fremdenfeindlichkeit in unseren Gesellschaften passten sich nur über die Jahre an.

Auf einer Reise von der griechischen Antike bis ins Hier und Jetzt schaue ich mir in dieser Folge des Déjà-vu Geschichte Podcast an, wie sich Fremdenfeindlichkeit zu verschiedenen Zeiten äußerte, wie sie sich immer wieder veränderte und wie wir schlussendlich dorthin kamen, wo wir heute sind. Was machte im Griechenland der Antike einen Barbaren aus? Wie verstand man das in Rom? Wie stand es im Römischen Reich um religiöse Minderheiten und warum wurden einige von ihnen schon damals zu Sündenböcken gemacht? Was war der Grund für die Judenfeindlichkeit des Mittelalters, ab wann können wir eigentlich von echtem Rassismus sprechen und ganz wichtig: Kann das in Zukunft überhaupt besser werden? Die Antworten auf zumindest ein paar dieser Fragen gibt es im Podcast. Die anderen habe ich auch nicht. Sorry.

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Mein Blogartikel zu den krudesten Verschwörungstheorien der Geschichte: https://ralfgrabuschnig.com/verschwoerungstheorien-geschichte/
Die Zeitsprung-Episode über die Belagerung von Masada: https://www.zeitsprung.fm/podcast/zs122/
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Déjà-vu Geschichte Podcast. Der historische Podcast mit Augenzwinkern

Special – Die Grand Tour

Eigentlich sollte heute gar keine Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast erscheinen. Immerhin produziere ich doch normalerweise regelmäßig alle zwei Wochen eine Folge und letzte Woche kam gerade eine zum mazedonischen Namensstreit raus. Allerdings ist heute eben nicht irgendein Tag. Es ist immerhin International Podcast Day! Und da ich keine Ahnung habe, wie man so einen Tag begehen soll, dachte ich mir, ich nehme mal eben eine kurze Folge auf. Das wirkt doch irgendwie angemessen.

In der heutigen Episode erzähle ich dir eine Geschichte, die ich schon vor langer Zeit einmal auf dem Blog erzählt habe: die der Grand Tour. Die Grand Tour war so etwas wie das Interrail des 18. Jahrhunderts. Plötzlich machten sich da vor allem englische junge Adelige auf, mehrere Jahre lang durch Europa zu reisen, um sich weiterzubilden. Oder zumindest war das der offizielle Grund für die Grand Tour. Kultur, Kunst und Sprachkenntnisse sollten den jungen Burschen da näher gebracht werden. Und wer kann es diesen Reisenden denn verübeln, wenn nach all den kulturellen Erfahrungen und endlosen Museumsbesuchen dann auch noch Zeit für das ein oder andere Bierchen übrig blieb? In vielerlei Hinsicht hat sich in den letzten 200 Jahren also wirklich kaum etwas verändert. Die Tradition der Grand Tour lebt bis heute im Interrail weiter. Nicht nur in der Art des Reisens, nein sogar in den üblichen Reiserouten.

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Wem gehört der Name Mazedonien? Die Republik Mazedonien, der Namensstreit und seine Geschichte.

Wem gehört der Name Mazedonien?

Wem gehört der Name Mazedonien? Das ist eine gar nicht mal so leicht zu beantwortende Frage. Denn einerseits gibt es da auf dem Balkan zwar eine Republik Mazedonien, andererseits gibt es sie aber auch nicht wirklich. Denn ihr Name wird nicht von allen anerkannt, ganz besonders nicht vom großen Nachbarn Griechenland. Aus diesem Grund tritt die Republik Mazedonien auf der internationalen Bühne unter dem nicht ganz unsperrigen Namen “Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien” auf, oder auf Englisch “Former Yugoslav Republic of Macedonia” – FYROM. Der Streit um diesen Namen beherrscht inzwischen seit bald dreißig Jahren die Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Doch jetzt könnte tatsächlich eine Lösung in Sicht sein: die Umbenennung auf “Nordmazedonien”.

In dieser Episode des Déjà-vu Podcast erkunde ich die Geschichte des Namens “Mazedonien”. Ganz plakativ gesagt, frage ich also: Wem gehört der Name Mazedonien eigentlich? Gehört er den Mazedonen oder den Griechen? Oder keinem von beiden? Die Frage um den Namensstreit ist gar nicht mal so leicht zu beantworten, da die Geschichte dieses Staates und seines Namens weit zurückgeht. In der Antike gab es bereits ein Königreich Makedonien, das unter Alexander dem Großen Weltberühmtheit erlange. Danach war die Region lange Teil des Römischen Reiches, bis ihr Name im Mittelalter fast in Vergessenheit geriet. Wie so oft bei diesen Fragen, fangen die Probleme dann aber erst im 19. Jahrhundert so richtig an. Und wie so oft liegt das an einem alten Freund dieser Show: dem guten alten Nationalismus.

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Der sehr empfehlenswerte Podcast “Ballaballa Balkan”: https://ballaballa-balkan.de/
Meine Episode zu Lord Byron: https://ralfgrabuschnig.com/valentinstag-frauenhelden/
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Frauenrechte. Gab es sowas früher überhaupt? Eine Geschichte der Frauenbewegung von den Beginen über die Suffragetten bis zur Gleichberechtigung.

Frauenrechte in früheren Zeiten – welche Frauenrechte?

Frauenrechte gehören heute zu den Dingen, die wir als selbstverständlich ansehen, sind gleichzeitig aber immer noch hart umkämpft. Doch wie war das mit den Frauenrechten früher? Wenn wir uns die menschliche Geschichte der letzten paar tausend Jahre anschauen, ist die Antwort recht klar: Es gab eigentlich keine. Abgesehen von möglichen matriarchalischen Gesellschaften der Steinzeit waren Frauenrechte für den größten Teil der Geschichte schlicht und ergreifend nicht existent. Erst vor knapp über 200 Jahren formulierte erstmals eine gewisse Olympe de Gauge konkrete politische Forderungen für Frauen, vor 100 Jahren erkämpften sie sich in Deutschland und vielen anderen Ländern das Frauenwahlrecht und überhaupt erst vor 60 Jahren wurde in Deutschland ein Gleichberechtigungsgesetz beschlossen. Kein Wunder, dass die Frauenbewegung auch heute noch lange nicht ihre Ziele erreicht hat.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast möchte ich in aller Kürze ein Schlaglicht auf die Entwicklung der Frauenrechte über die letzten paar Jahrtausende werfen. Ich erkläre, warum man meiner Meinung nach vor dem 18. Jahrhundert gar nicht über so etwas Frauenrechte reden kann, warum Freiheiten, die Frauen in Antike und Mittelalter “gewährt” wurden, nur Fluktuationen in einer sonst beschissenen Situation darstellten und warum auch Bewegungen wie die der Beginen daran nichts ändern konnten. Über das 19. Jahrhundert und die Suffragetten-Bewegung bewege ich mich dann in Richtung hier und jetzt weiter. Die Frauenbewegung hat inzwischen vieles erreicht, von echter Gleichberechtigung zu sprechen, ist aber wohl noch immer eine Übertreibung.

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Miklós Horthy, der Diktator Ungarns, mit Adolf Hitler. Ein Vorbild für eine Diktatur unter Viktor Orbán?

Das autoritäre Erbe Ungarns und Polens

Viktor Orbán in Ungarn, Jarosław Kaczyński in Polen. Sie sind zwei der beunruhigendsten politischen Gestalten, die sich derzeit in der Europäischen Union herumtreiben. Die beiden eint vieles. Ihr autoritärer Regierungsstil, ihre Angriffe gegen die Zivilgesellschaft, die Medien, die Justiz, die EU. Aber warum gerade Ungarn und Polen? Ich finde, diese Frage wird oft allzu lapidar beantwortet. Es wird manchmal behauptet, Staaten wie Ungarn und Polen litten unter einer kommunistischen Diktatur und die derzeitigen Regierungen sind somit nichts als logische Gegenbewegungen. So kann ich das aber nicht stehen lassen. Denn in Ländern wie Ungarn und Polen gab es in der Geschichte nicht nur eine kommunistische Diktatur. Man kann dort durchaus auch auf rechte autoritäre Herrscher zurückblicken und das tun heutige Machthaber wie Orbán und Kaczyński ganz aktiv!

Auch wenn Ungarn und Polen heute sicher (noch) keine Diktatur darstellen, möchte ich mir in dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast also näher anschauen, auf welche Vorbilder Orbán und Kaczyński da zurückgreifen. Dazu reisen wir zurück in die Zwischenkriegszeit, als sich beide diese Länder in Richtung autoritäre Diktatur entwickelten. In Ungarn geschah dies unter dem Reichsverweser Miklós Horthy, in Polen unter Józef Piłsudski und Roman Dmowski. Die zwei Beispiele unterscheiden sich zwar deutlich voneinander, dennoch zeigen sie eines ganz klar: In Ungarn wie in Polen gibt es eine autoritäre politische Tradition abseits des Kommunismus, auf die Leute wie Viktor Orbán und Jarosław Kaczyński heute aufbauen können. Und das sollte uns Sorgen machen.

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Ein Turm der Zoroaster, Anhänger des Zarathustra in Indien. In Persien starb die Religion fast aus.

Persiens lange Geschichte als Gottesstaat

Der Iran, als Nachfolgestaat Persiens, gilt heute bekanntlich als ein Gottesstaat. Doch die Beziehung des alten Persien zur Religion war schon immer eine faszinierende und vor allem vielschichtige. Daher spreche ich in dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast über eine Zeit im antiken Persien, als die Religion der Zoroaster, der Anhänger eines gewissen Zarathustra, beinahe zur Staatsreligion im Perserreich geworden wäre. Dabei stellen sich ein paar Fragen. Wer war dieser Zarathustra überhaupt? Wann lebte er? Wann gründete er den Zoroastrismus und wie wurde dieser dann zur vorherrschenden Religion in einem der bedeutendsten Reiche der Weltgeschichte – dem Perserreich?

Diese Fragen führen uns tief in die tausendjährige Geschichte Persiens, wir stoßen auf einige Ungereimtheiten und vieles mehr, das wir einfach nicht so genau wissen. Trotzdem verfolge ich in der Episode den Weg der Anhänger des Zarathustra durch die Zeiten so gut es eben geht. Am Ende lernen wir erneut, was man uns schon als Kinder beigebracht hat: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. In diesem Fall ist der dritte ein gewisser Mohammed. Ihn kennt man heute ja immer noch recht gut. Den alten Zarathustra? Nun … Nicht so sehr.

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Eine Podcast Lesung aus dem Buch "Endstation Brexit" von Autor Ralf Grabuschnig.

England und sein Europa über die Jahrhunderte | eine Lesung aus “Endstation Brexit”

Im Juli 2018 erschien mein erstes Buch “Endstation Brexit”. In diesem Buch mache ich genau das, was ich auch auf diesem Podcast und auf meinem Blog immer schon gemacht habe: Ich erzähle aus der Geschichte. Und zwar immer mit einer gesunden Portion Augenzwinkern und mit Bezug auf das Hier und Jetzt. “Endstation Brexit” erzählt dabei die lange und konfliktbeladene Geschichte Englands und seines Europas über die letzten 2000 Jahre hinweg. Wenn man sich diese Geschichte genauer anschaut, merkt man schnell: England und Europa hauen sich seit Jahrhunderten gegenseitig die Schädel ein, nur um sich sofort wieder in die Arme zu fallen. Da soll sich der Brexit mal nicht so aufspielen.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast möchte ich dir einen Einblick in das Buch “Endstation Brexit” geben, sodass du dir selbst ein Bild davon machen kannst, was genau ich da eigentlich geschrieben habe und ob das Buch etwas für dich sein könnte. Diese Episode ist also gewissermaßen eine Lesung. Ich spreche über das Buch selbst und über seine Entstehungsgeschichte, lese aber natürlich auch aus einigen Kapiteln vor. In riesigen Schritten bewege ich mich so über die Jahrhunderte hinweg. Ich beginne bei der römischen Eroberung Britanniens, springe von dort mal lockere eineinhalbtausend Jahre nach vorne zu Heinrich VIII. und ende in der Nachkriegszeit in Großbritannien. Aber keine Sorge, im Buch selbst geht es nicht ganz so rasant zu. Das wäre doch zu viel des Guten.

Auf meiner Webseite habe ich dir alle wichtigen Infos zu “Endstation Brexit” übersichtlich zusammengefasst. Sollte dich das Buch also interessieren, findest du dort alle Rahmendaten, ein detailliertes Inhaltsverzeichnis und auch einen Link zu einem Auszug aus dem Buch, in dem ich über die Wikingerzeit in England schreibe. Ich freue mich, wenn du dir das anschaust!

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Die Anglikanische Kirche und England wurden unter Königin Elisabeth I. erst richtig protestantisch. Hier ist die Virgin Queen bei ihrer Krönung zu sehen.

Als die Anglikanische Kirche wirklich protestantisch wurde

Die Anglikanische Kirche Englands ist heute bekanntlich eine der zahlreichen protestantischen Kirchen Europas. Aber doch passt sie irgendwie nicht so richtig in den Club und hat eine ganze Menge Eigenheiten. Das hat mit ihrer Geschichte zu tun. Heinrich VIII., der die Englische Kirche im 16. Jahrhundert von Rom löste und damit ihr Gründer und erstes Oberhaupt wurde, sah sich selbst zeit seines Lebens nicht als Protestant. Für ihn war das alles ein rein pragmatischer Schritt. Er wollte einfach seine Scheidung durchbringen. Es war erst ein anderes Mitglied der Tudor Dynastie, Heinrichs Tochter Königin Elisabeth I., die diese neue Anglikanische Kirche richtig protestantisch machte. Oder so protestantisch, wie sie heute eben noch ist.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast werfe ich einen Blick auf die Entwicklung der Englischen Kirche im Elisabethanischen Zeitalter. Was tat sich zu der Zeit in England, welchen Herausforderungen hatte sich das Land zu stellen, wie prägte Königin Elisabeth die Anglikanische Kirche und welche Auswirkungen hatte das alles auf die Politik im Land? Wie sich herausstellt: Ziemlich umfassende! Das gesamte Bündnissystem Englands wurde durch die religiösen Entscheidungen Elisabeths auf den Kopf gestellt. Spanien wurde zum größten Feind des Englischen Königreichs und stattdessen fanden die Engländer neue Verbündete an unwahrscheinlicher Stelle: In den muslimischen Reichen ihrer Zeit.

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Interview mit Jerry Brotton: https://bit.ly/2BEMJsO
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