Krise

Mit der Industriellen Revolution begann der menschgemachte Treibhauseffekt und damit das Anthropozän. Das hat gerade in England auch seine Spuren in der Kunst hinterlassen.

Die Industrielle Revolution, der Treibhauseffekt und das Anthropozän

Der menschgemachte Treibhauseffekt und seine Folgen sind heute schon lange unübersehbar geworden. Selbst wenn die “Klimaleugner” der Welt immer noch behaupten, wir hätten nichts damit zu tun, wärmt sich die Erde seit Jahrzehnten auf und Schuld daran tragen ausschließlich wir. Der Einfluss, den Menschen durch die Emission von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen auf unseren Planeten haben, geht inzwischen sogar so weit, dass die ersten Wissenschaftler von einer ganz neuen Ära der Erdgeschichte sprechen. Wir befinden uns laut ihnen schon lange im Anthropozän, der Ära des Menschen. Soll heißen: Nichts hat in unserer Zeit größeren Einfluss auf die Erde und das Erdklima als die Aktivitäten der Menschheit.

Das ist nun aber freilich nicht ganz neu. Der anthropogene Treibhauseffekt, der neben dem natürlichen Treibhauseffekt noch zusätzlich die Erderwärmung antreibt, existiert inzwischen seit 200 Jahren. Die Ursachen dafür sind uns ebenfalls bekannt. Sie liegen natürlich in der Industriellen Revolution. Aus diesem Grund schaue ich mir in dieser Folge des Podcasts also mal an, ab wann der Ausstoß von CO2 durch die Menschheit wirklich messbar wird, ab wann der daraus entstehende künstliche Treibhauseffekt einsetzte und ab wann die ersten Leute bemerkten, dass da etwas ganz gewaltig schief läuft. Denn das tut es, wie ich dir ja hoffentlich nicht erklären muss.

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Das Persische Reich fand im 20. Jahrhundert ein ruhmloses Ende. Vorhersehbar war nichts davon. Hier zu sehen: Anhänger der konstitutionellen Revolution von 1906.

Das Persische Reich und sein ruhmloses Ende

Der Persische Reich fand mit der Islamischen Revolution im Jahr 1979 ein ruhmloses Ende. Der letzte Schah Mohammad Reza wurde zur Flucht gezwungen, eine der ältesten Monarchien der Welt hörte quasi über Nacht auf zu existieren. Vorhersehbar war freilich nichts davon, wenn auch das alte Perserreich schon seit Jahrhunderten von einer Krise in die nächste schlitterte. Schon im 16. Jahrhundert bekamen die persischen Schahs es mit einem schier übermächtigen Nachbarn, dem Osmanischen Reich, im Westen zu tun, später marschierten dann regelmäßig russische, britische oder gleich beide Truppen in Persien ein und besetzten immer wieder Teile des Landes.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast möchte ich davon erzählen, wie Shah, Politik und Gesellschaft auf diese Herausforderungen reagierten. Ich erzähle von der Konstitutionellen Revolution von 1906, die die absolute Herrschaft der Schahs im Persischen Reich beendete und eine verfassungsmäßige Ordnung schuf. Ich erzähle von den verhängnisvollen Konzessionen, die etwa im Bereich der Erdölförderung an ausländische Investoren vergeben wurden und ich erzähle von der Herrschaftszeit eines Reza Schah Pahlavi, der aus all dem einen radikalen Ausweg suchte. Dabei bleibt am Ende sogar noch Zeit, über die verwirrende Frage des Namens dieses Persischen Reiches zu reden und was seine Umbenennung in Iran wirklich bedeutete. Zum Schluss ist eines sehr deutlich. Nichts an dieser Entwicklung bis hin zur Islamischen Revolution war vorgezeichnet und alles hätte auch ganz einfach anders kommen können. Wie immer in der Geschichte.

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Die ehemalige Autostadt Detroit sieht immer mehr wie eine Geisterstadt aus. Hier etwa ein altes Anwesen.

Detroit. Von der Autostadt zur Geisterstadt

Detroit ist eine mittelgroße Stadt im US-amerikanischen Norden. Etwas über eine halbe Million Einwohner, in der Nähe der Großen Seen gelegen, an der Grenze zu Kanada. Auf den ersten Blick ist daran nichts wirklich Auffallendes zu finden. Doch das trügt gewaltig. Denn Detroit ist die amerikanische Großstadt mit der wohl wechselhaftesten Geschichte von allen. Sie …

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Der Panamaskandal erschüttert das Frankreich des 19. Jahrhunderts bis auf die Knochen. Wie der Bau des Panamakanals zum größten Korruptionsskandal des 19. Jahrhunderts wurde.

Als ein Skandal um Panama Frankreich erschütterte

Im 19. Jahrhundert schien für die imperialen Großmächte Europas nichts unmöglich zu sein. Man beherrschte die halbe Welt und konnte gefühlt überall seine Interessen durchsetzen. Nachdem 1869 der Suezkanal eröffnet wurde und die interessierten Beobachter weltweit in Begeisterungsstürme versetzte, dachte man sich also in Frankreich, das müsse doch auch anderswo genauso gut möglich sein. So macht sich der französische Staat also daran, einen Panamakanal zu planen. Damit waren sie zwar nicht die ersten. Schon seit dem 16. Jahrhundert gab es Pläne für einen solchen Kanal, der Atlantik und Pazifik miteinander verbinden sollte. Doch nun war das 19. Jahrhundert ja endlich da – alles war jetzt möglich!

Das Bauvorhaben in Panama wurde für die französische Panamakanal-Gesellschaft und den französischen Staat aber schnell zum Fiasko. Die Todesrate unter den Bauarbeitern war enorm, die Kosten schossen bald in ungeahnte Höhen. Letzten Endes musste die Gesellschaft ihre Pleite dem Staat gegenüber eingestehen. Das hielt sie aber nicht davon ab, das halbe Parlament zu bestechen, diese Pleite möglichst lange geheim zu halten. Als dieser Panamaskandal zwei Jahre später öffentlich wurde, führte er zu einer veritablen Staatskrise und zeichnete für Frankreich vieles vor, was das Land in den nächsten Jahrzehnten noch prägen sollte. Weite Teile der Politik waren in den Panamaskandal verwickelt. Doch die Schuld schob man nicht den Betreibern der Gesellschaft oder den korrupten Politikern zu, sondern den Juden. Und das Projekt in Panama? Das brachten letzten Endes die Amerikaner zum Abschluss.

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In Griechenland kann man Wirtschaft nicht ohne Krise buchstabieren. Das zieht sich durch die Geschichte des Landes durch, bayerische Könige hin oder her.

Als ein Bayer Griechenland aus der Krise holen sollte

ein Gastartikel von Geschichte Online Griechenland ist heute für so einiges bekannt: sonniges Wetter, Gyros, die Erfindung der Demokratie. Für eines sind die Griechen jedoch beim besten Willen nicht berühmt. Ihre Sparsamkeit. Dieser Umstand hat das Völkchen im Laufe seiner wechselhaften Geschichte schon ein paar Mal in Unannehmlichkeiten gestürzt. Den meisten unter euch wird die …

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Das Tulpenfieber wurde schon von Zeitgenossen spöttend betrachtet. So hier in einem Gemälde von Jan Brueghel.

Das niederländische Tulpenfieber von 1637. Die Geschichte einer äußerst dummen Wirtschaftskrise

Wir schreiben das Jahr 1637. Mitteleuropa befindet sich mitten im Dreißigjährigen Krieg, der blutigsten Auseinandersetzung, die der Kontinent lange gesehen hat. Nicht weit fernab des Geschehens liegen die Niederlande. Grund genug, sich zu fürchten, würde man meinen. Aber wer das denkt, kennt die Niederländer schlecht! Die hatten nämlich mitten in diesem Chaos nichts Besseres zu …

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