Mittelalter

Die Form der Erdkugel war zur Zeit von Christoph Kolumbus ziemlich gut bekannt. Hier eine Beispielkarte aus den 1490ern.

Was man im Mittelalter über die Erdkugel wusste

Als Christoph Kolumbus im Jahr 1492 den Atlantik überquerte, veränderte er die Welt für immer. Und zwar gründlich! Nicht ganz zu Unrecht wird diese sogenannte „Entdeckung“ Amerikas durch Kolumbus als einer der möglichen Endpunkte des Mittelalters angesehen. Was viel weniger klar ist, ist wie seine Fahrten im Kontext der Zeit bewertet werden sollen. War Kolumbus …

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Das Morgenländische Schisma von 1054 wird oft als endgültiger Bruch zwischen katholischem und orthodoxem Christentum betrachtet. Hier zu sehen: Die Flaggen der Griechisch-Orthodoxen Kirche und des Vatikan.

Ost gegen West? Das morgenländische Schisma von 1054

Am 16. Juli des Jahres 1054 ereignete sich in Konstantinopel etwas, das die Geschichte des Christentums für immer verändern sollte. Das Morgenländische Schisma nahm an diesem denkwürdigen Tag seinen Anfang. Der Papst und die Katholische Kirche des Westens auf der einen, die Orthodoxe Kirche des Ostens auf der anderen Seite überwarfen sich miteinander. Die Einheit des Christentums gehört damit ein für alle Mal der Vergangenheit an, die Unterschiede zwischen den beiden Kirchen gehen seitdem nur noch weiter auseinander und eine Wiedervereinigung scheint auch heute noch kaum vorstellbar. Zumindest wird die Geschichte dieses radikalen Bruchs gerne so erzählt. Doch ist das wirklich so einfach? Kann man das Schisma zwischen Ost und West wirklich auf einen einzigen Tag datieren?

Wie so oft in der Geschichte, kann man das in Wirklichkeit nicht! Die christlichen Kirchen im Oströmischen Reich und die im ehemals Weströmischen Reich entwickelten sich zu diesem Zeitpunkt im 11. Jahrhundert, an dem das Schisma angeblich stattfand, bereits seit Hunderten von Jahren voneinander weg. Es gab seit langem Streitigkeiten um theologische Unterschiede, insbesondere den Streit um das Filioque oder die Natur des Heiligen Geistes. Aber doch sind diese Entwicklungen letzten Endes nur ein kleiner, fast schon unbedeutender Teil der Geschichte. Sie sind nur die sichtbarsten Zeichen einer kulturellen Entfremdung, die lange vor 1054 begann und auch danach noch eine ganze Weile andauerte.

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Auf dem Balkan spielt das Mittelalter für den Nationsmythos eine herausragende Rolle. Hier zum Beispiel das Gemälde "Schlacht auf dem Amselfeld" von Adam Stefanović aus dem jahr 1870.

Der Balkan, das Mittelalter und der Mythos um die Nation

Nationsmythen gehören überall auf der Welt fast zur Selbstverständlichkeit. Das trifft auf so gut wie jedes Land zu, der Balkan bietet uns in der Hinsicht trotzdem ein besonders spannendes Beispiel. Denn in nur wenigen anderen Teilen Europas spielt das Mittelalter eine so prominente Rolle darin, wie Nationen imaginiert werden. Gerade von außen wurde diese Tatsache ja immer wieder als Vorwand genommen, die Balkanstaaten als rückständig und barbarisch darzustellen. Worte wie „Pulverfass“, „Balkankrise“ und „Balkankriege“ kommen in den Sinn. Der Sache wollen wir uns in dieser Episode mal etwas unvoreingenommener (oder zumindest von einer anderen Seite voreingenommen) nähern und dafür habe ich mir zwei Fachleute ins Boot geholt: Danijel und Krsto vom Podcast Neues vom Ballaballa-Balkan! Gemeinsam schauen wir uns diese angeblichen Wurzeln der Nationen Kroatien und Serbien im Mittelalter näher an.

Für den Nationalismus in Kroatien und Serbien spielt das Mittelalter ja tatsächlich eine herausragende Rolle. In Kroatien verweisen Anhänger der geläufigen kroatischen Nationalidee nach wie vor auf einen gewissen König Tomislav, der das Land im Jahr 925 geeint haben soll. Was auch immer dieses Land damals genau war und was auch immer “geeint” heißen soll … In Serbien wiederum wird noch heute über die Schlacht auf dem Amselfeld, dem Kosovo Polje, gesprochen, in der serbische Truppen (eigentlich ja eine breite Koalition christlicher Truppen) gegen die heranrückenden Osmanen kämpften. Die Geschichte wirft einen langen Schatten auf dem Balkan. Die Nationen selbst wirken dadurch uralt und genau das ist auch der Sinn dieser Geschichten. Doch in Wirklichkeit sind auch die serbische oder kroatische Nation nicht älter als jede andere Nation: ziemlich genau zweihundert Jahre nämlich.

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Der Sensenmann, der Schnitter, Gevatter Tod ... der Tod wurde in der Geschichte schon vielfältig dargestellt. Aber wo kommt der heute übliche Knochenmann her?

Der Sensenmann: Darstellung des Todes im Lauf der Geschichte

Der Tod ist schon eine merkwürdige Sache. Einerseits ist er so ziemlich das Universalste, das man sich als Menschheit überhaupt vorstellen kann. Der Tod trifft immerhin jeden und macht dabei keinen Unterschied. Ob arm oder reich, beliebt oder verhasst – er ist am Ende der große Gleichmacher. Das ist ja eigentlich ein tröstlicher Gedanke und …

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Das finstere Mittelalter wird oft wie auf diesem Bild dargestellt: Ein Mönch, eine Schrift, viel Dunkel, wenig Licht. Aber dieser Mythos des Zeitalters ist nicht nur ein bisschen falsch.

Der Mythos vom finsteren Mittelalter

Das Mittelalter ist unter allen Epochen der Geschichte wohl diejenige, die am meisten mit Mobbing zu kämpfen hat. Es hat einfach keinen guten Ruf. Und dieser miese Ruf, den das Mittelalter geniest, lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: finster. Das Mittelalter ist einfach finster! Nicht ohne Grund wird es als Dunkles Zeitalter bezeichnet! Zu dieser Geschichte gehören ein paar Elemente dazu, die es angeblich so finster machten. Ein paar besonders Beliebte davon: Überall herrschte Armut, alle litten Hunger, alt wurde sowieso keiner, allerorts herrschte bestialischer Gestank dank der mangelnden Hygiene, Gewalt war allgegenwärtig, Folter an der Tagesordnung, jeden zweiten Tag wurden irgendwo Hexen verbrannt und man glaubte obendrein noch, die Erde wäre eine Scheibe. Dass das alles eher Mythos als historische Realität ist, liegt doch eigentlich auf der Hand.

Genau deshalb gehe ich in dieser Folge des Déjà-vu Geschichte Podcast dem Mythos des finsteren Mittelalters mal anständig auf den Grund. Wo kommt dieses noch immer so verbreitete Bild der Epoche her? Seit wann gibt es solche Beschreibungen und in welchem Zusammenhang sind sie entstanden? Denn eines ist doch klar: Ganz allein der Realität geschuldet sein, können sie nicht. Dafür sprechen dann doch zu viele große Errungenschaften des Mittelalters dagegen. Denn immerhin entwickelten sich in dieser Zeit auch Architekturstile wie die Gotik, die zuvor nicht mal für möglich gehalten worden wären. Die Universität wurde im Mittelalter erfunden, italienische Handelsstädte und die Hanse revolutionierten den Handel, und und und … Also: Woher die ganzen Vorurteile? Es stellt sich heraus: Gewisse Menschen hatten einfach ein persönliches Interesse an diesem Image des Mittelalters. Ihre Argumente hallen bis heute nach.

Auf deja-vu-geschichte.de findest du auch den Blogpost zu dieser Episode. Dort werfe ich einen Blick auf die Darstellung des Mittelalters in Filmen und schaue mir somit ein paar der in dieser Folge besprochenen Vorurteile in der Praxis an. Wenn dir der Geschichte Podcast gefällt, dann abonniere ihn doch bitte und bewerte ihn auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen.

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Das Mittelalter wird im Film oft so dargestellt wie hier: Ein edler Ritter in einer Welt aus dreckigen Bauern auf der Suche nach der holden Maid. Wo kommt das Bild her?

Das Mittelalter im Film: Dreckig und doch so romantisch

Das Mittelalter ist unter allen Epochen der europäischen Geschichte mit Sicherheit jene, die mit den meisten Vorurteilen belastet ist. Vorurteile und Vereinfachungen liegen uns Menschen halt im Blut, denn sie helfen uns, die Welt besser zu begreifen, so auch historische Epochen. Im Fall des Mittelalters ist das aber doch um einiges extremer ausgeprägt als in …

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Russland hatte 1492 seinen ganz persönlichen Weltuntergang. Basis war die etwas kreative Vorhersagung durch die Interpretation der Bibel. Hier ein russisches Bild zum Armageddon von Viktor Vasnetsov.

Der russische Weltuntergang von 1492

Der Weltuntergang. Für die Menschheit hat der Gedanke an ihn offensichtlich etwas ziemlich Faszinierendes. Besonders im Christentum spielte die Idee des nahenden Armageddon, des quasi direkt bevorstehenden Jüngsten Gerichts, schon immer eine bedeutende Rolle. Immerhin erachtete man doch im Erscheinen des Messias Jesus Christus die jüdische Prophezeiung für erfüllt. Nun sollte doch bald die Endzeit anbrechen, die Zeit des Friedens auf Erden oder sowas in der Art. Als das dann doch nicht sofort zu Lebzeiten Jesu geschah, begannen christliche Gelehrte sich irgendwann zu wundern. Wann wird es denn soweit sein? Wo bleibt der Weltuntergang?

Ein ganzes religiöses Betätigungsfeld entwickelte sich um diese Frage, die sogenannte Eschatologie. Und über die Jahrhunderte gab es immer wieder neue Termine für den in Kürze bevorstehenden Weltuntergang. Im Jahr 1492 gab es sogar einen Termin, der fast exklusiv in nur einem Land Gültigkeit besaß: in Russland beziehungsweise dem Großfürstentum Moskau. Aufgrund von Berechnungen aus der Bibel und dem byzantinischen Kalender war die Lage dort eigentlich eindeutig. Die Welt musste 1492 enden! Doch einige Menschen fanden einen kreativen Ausweg aus der Missere.

Auf deja-vu-geschichte.de findest du den Blogpost zu dieser Episode. Dort schaue ich mir im Allgemeinen an, welche Termine für den nahen Weltuntergang in der Geschichte schon so in Frage kamen und warum. Die Frage, wieso das dann nie eintrat, spare ich mir lieber gleich … Ach ja, und wenn dir der Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte und bewerte ihn auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen.

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Ein imaginiertes Gemälde von Osman I., dem Gründer des Osmanischen Reichs.

Das Osmanische Reich, das fast nicht hätte sein sollen

Wenn man heute an das Osmanische Reich denkt, hat man erst mal seinen Untergang vor Augen. Man denkt da an den “kranken Mann am Bosporus” des 19. Jahrhunderts, an den verlorenen Ersten Weltkrieg und schließlich an die Machtübernahme Atatürks und somit das Ende des Reiches. Und davor? Auch darauf findet man relativ schnell eine Antwort. …

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Timur Lenk, auch Tamerlan genannt, in einem späteren Gemälde.

Timur Lenk: Als ein Mongole beinahe erneut die Welt veränderte

Timur Lenk, auch Tamerlan genannt, ist wahrscheinlich der zweiterfolgreichste Mongole der Geschichte. Im Gegensatz zu seinem großen Vorgänger und Vorbild Dschingis Khan ist der Name Timur heute aber zu großen Teilen in Vergessenheit geraten. Dabei ist sein Lebenswerk ein mehr als nur außergewöhnliches. Nach dem rasanten Aufstieg im 14. Jahrhundert regierte Timur Lenk schon bald über eines der größten Reiche, das die Geschichte je gesehen hat. In seinem endlosen Expansionsdrang legte er sich mit so ziemlich allen großen Reichen seiner Zeit an – und gewann diese Auseinandersetzungen für üblich. Gegen die Goldene Horde, gegen die Seldschuken und sogar gegen das Osmanische Reich.

Den Osmanen führte er sogar eine derartig schwerwiegende Niederlage zu, dass er ihr gesamtes Reich beinahe aus der Geschichte geprügelt hätte. Der osmanische Sultan Bayezid starb gar in Timurs Gefangenschaft, dessen Söhne gerieten daraufhin in einen Bürgerkrieg gegeneinander. Trotz womöglicher Unterstützung durch das christliche Europa in Form von Spanien und Frankreich entschied sich Timur Lenk aber dagegen, auch gegen die Söhne Bayezids vorzugehen. Auch das Byzantinische Reich ließ er für weitere fünfzig Jahre vor sich hinsiechen, bis die wiedererstarkten Osmanen es einnehmen konnten. Es geht in dieser Podcast-Episode also auch um eines: um eine der großen “Was wäre wenn”-Fragen der Geschichte.

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Das Hörbuch “Fake News von Gestern”: https://www.digistore24.com/product/250136

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Die sogenannte Phantomzeit Theorie besagt, dass das frühe Mittelalter gar nicht existiert haben soll. Ein Auszug aus meinem Hörbuch "Fake News von Gestern".

Das frühe Mittelalter gab es nicht?

Das gesamte frühe Mittelalter ist eine Erfindung, eine einzige große Verschwörung. Es gab diese Zeit der Menschheitsgeschichte gar nicht! Das zumindest besagt die sogenannte Phantomzeit Theorie, die ein gewisser Heribert Illig, ein bayerischer Germanist, in den 1990ern aufgestellt hat. In seinem Buch “Das erfundene Mittelalter” legt er zahlreiche “Argumente” dafür dar … und was soll man sagen. So ganz hat der gute Mann seine Hausaufgaben nicht gemacht, wie sich sehr schnell rausstellen wird.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast schaue ich mir die Theorie einer Phantomzeit nämlich mal etwas näher an. Die Folge ist dabei ein Auszug aus meinem neuen Hörbuch “Fake News von Gestern”. Darin befasse ich mit neben der Phantomzeit mit noch sieben weiteren Verschwörungstheorien aus der und über die Geschichte. Es geht einerseits um bekanntere Theorien, wie die Rosenlinie Jesu Christi, die ja auch Dan Brown in seinem Bestseller “Sakrileg” aufgegriffen hat. Es geht andererseits aber auch um Glaubenssätze, die nicht als klassische Verschwörungstheorie durchgehen würden. Etwa die Alchemie oder der Hexenglaube. Im Laufe des Buches bewege ich mich schließlich auf die klassische Weltverschwörung zu, wie sie uns heute noch an allen Ecken des Internets (und außerhalb davon) begegnet und ende mit der modernen Verschwörungstheorie schlechthin: der Neuen Weltordnung.

Wie bei so ziemlich allen Theorien des Buches stellt sich auch bei Heribert Illigs erfundenen Mittelalter bald heraus: Wirklich haltbar ist die Theorie nicht. Aber zumindest stellt sie doch ein spannendes Gedankenspiel da, was man alles tun müsste, um einfach mal so ein paar hundert Jahre zur Zeitrechnung dazu zu erfinden. Und wenn du dich noch für mehr Verschwörungstheorien aus der Geschichte interessierst:

Hier erzähle ich dir alles über das Hörbuch “Fake News von Gestern”: https://ralfgrabuschnig.com/fake-news