Bayern

Der Dom ist sicher die bekannteste Sehenswürdigkeit in Freising. Besonders eindrucksvoll finde ich die Krypta.

Freising. Eine Stadtführung für die Ohren

Die letzten vier Jahre über habe ich nun in Freising gelebt und für einen guten Teil dieser Zeit habe ich die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten auch als Stadtführer den Besuchern näher gebracht. Diese Zeit geht jetzt aber zu Ende und da dachte ich mir: Was würde sich denn mehr anbieten, als zum Abschluss auch dir – meinem Hörer, meiner Hörerin – noch eine letzte Stadtführung durch dieses überraschend facettenreiche Freising zu geben. Herausgekommen ist zum ersten Mal eine Déjà-vu Geschichte-Folge “on the go”. Ich hoffe, es gefällt dir! In dieser Episode nehme ich dich mit auf einen historischen Spaziergang durch die Altstadt Freisings. Wir beginnen dabei am Domberg, der wohl zentralsten Sehenswürdigkeit Freisings, werfen einen Blick in den Freisinger Dom selbst, in die alte Residenz der Fürstbischöfe und in die direkte Umgebung der Stadt. Dabei erzähle ich dir, wann Freising gegründet wurde, warum ausgerechnet an dieser Stelle und warum die Geschichte der Stadt nicht nur für die Bewohner selbst, sondern auch für Bayern und ganz Deutschland eine bedeutende war.

Ich habe diese kleine Stadt mit der großen Geschichte in den letzten Jahren sehr zu schätzen gelernt und hoffe, mit dieser Podcast-Stadtführung kommst auch du auf den Geschmack, mal hier vorbeizukommen. Freising ist mit Sicherheit eines der lohnenswertesten Ausflugsziele Münchens, es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten anzuschauen und historisch ist die Stadt sowieso ein ganz anderes Kaliber als die heutige Landeshauptstadt. München würde es doch gar nicht geben, hätte nicht der Bayerische Herzog die Freisinger im 12. Jahrhundert über’s Ohr gehauen! Aber auch diese Geschichte erzähle ich dir ja …

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Trachten wie Lederhose und Dirndl scheinen uralt und Fotos wie dieses aus dem 19. Jahrhundert scheinen das zu bestätigen.

Trachten und der Nationalismus. Die kurze Geschichte von Lederhose und Dirndl

Trachten wirken auf uns heute oft ziemlich archaisch. So eine Lederhose, ein Dirndl oder auch etwa ein schottischer Kilt … Das hat etwas Altmodisches, etwas Konservatives, dadurch aber auch etwas zutiefst Historisches. Nicht ohne Grund werden Trachtenveranstaltungen und solche, auf denen Trachten zumindest eine Rolle spielen wie am Oktoberfest, im dazugehörigen Marketingsprech gern mit Tradition gleichgesetzt. Aber wie so oft in der Geschichte ist es mit dieser Tradition bei näherem Hinsehen nicht so weit her. Es stellt sich nämlich heraus: Im Prinzip sind Trachten – ob Lederhose, Dirndl oder Kilt – erfundene Traditionen. Und wie so oft führt uns die Herkunft dieser Erfindung ins 19. Jahrhundert zurück, das große Zeitalter des Nationalismus.

Egal wo man zu der Zeit hinschaut – sei es Deutschland, Bayern, Österreich oder Schottland: Überall tat sich im 19. Jahrhundert etwas sehr Ähnliches. Allerorts kamen da nämlich nationale Ideen auf und die trieben teils merkwürdige Blüten. Blüten, die auch vor der Kleidung des Landes nicht halt machten. Die Reise der Tracht über die letzten 200 Jahre bis zu ihrer heutigen Omnipräsenz auf der Wiesn ist dabei trotzdem keine geradlinige. Nicht alle erfasste der neue Nationalstolz gleich, nicht jeder fand und findet Trachten gut und sogar Vertreter der katholischen Kirche fühlten sich vor nur hundert Jahren noch genötigt, die Lederhose als Werk Satans zu bezeichnen. Und dann gab es da natürlich noch die Nazis, deren Herrschaft an den Trachten auch nicht spurlos vorüberging …

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Das Reinheitsgebot ist nur ein Beispiel, wie das Bier die Geschichte Bayerns geprägt hat. Es wurde sogar in Fresken verewigt, wie hier von Cosmas Damian Asam in Alteglofsheim.

Reinheitsgebot, Weißbiermonopol, Revolution. Wie das Bier Bayern prägte

Bayern ist in der Welt für so einiges bekannt. Lederhosen, Jodeln, BMW … Besonders viel Einfluss auf das Bild Bayerns in der Welt hat aber sicherlich das Bier. Und da hängt so einiges dran. Das bayerische Reinheitsgebot, das Oktoberfest, das Münchner Hofbräuhaus, die Biergärten und so weiter und so fort. Vieles davon mag jetzt erstmal …

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