England

Großbritannien trennt sich von der EU. Aber Europa war für das Land auch immer die Lösung. Wie im Fall dieses Mannes: King George I. aus dem Hause Hannover!

Großbritannien und die EU. Warum das schon wieder wird

Die Abstimmung über den EU-Ausstieg ist in Großbritannien inzwischen bald drei Jahre her und mal ganz ehrlich: In der Zwischenzeit hätte man den Austrittsprozess doch fast schon vergessen, so schläfrig wandelte er über weite Strecken hinweg durch die europäische Landschaft. Es war erst in den letzten Wochen, dass der Brexit wieder seinen Weg in die …

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Gibt es historische Gründe für den Austritt Großbritanniens aus der EU? Etwa gar der dargestellte Oliver Cromwell?

Historische Gründe für den Austritt der Briten aus der EU

In den letzten Tagen nahm der Prozess um den britischen Austritt aus der EU nach einigen langatmigen Jahren doch noch gewaltig an Fahrt auf. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse beim Brexit geradezu. Die Abstimmung in Großbritannien, das Referendum von 2016, zeitigt also doch noch Folgen. Oder vielleicht auch nicht, wer kann das noch mit Sicherheit sagen? Zum Anlass des – nun doch nicht Austrittsdatums der Briten – am 29. März möchte ich in dieser Folge des Déjà-vu Geschichte Podcast über die historischen Gründe für ihren Austritt aus der EU sprechen. Weil das aber langweilig wäre, machen wir es doch ein wenig polemischer: Warum ist der Brexit aus der Geschichte heraus eigentlich nur folgerichtig und warum wird das mit Großbritannien und Europa auch in Zukunft nichts mehr?

Ein Grund drängt sich dabei geradezu auf: England und Großbritannien waren nämlich noch nie allzu gut darin, ihre alten und verschleppten Probleme zu lösen. In dieser Folge spreche ich über zwei solche historische Beispiele. Einerseits soll es um das englische Problem mit der Religion und dem Katholizismus gehen. Das verfolgt das Land schließlich seit bald 500 Jahren und wenn man aktuell nach Irland blickt, scheint sich daran nach wie vor nichts geändert zu haben. Das zweite ungelöste Problem der Briten, das beim jetzigen EU Ausstieg besonders deutlich wird, ist das Thema Europa selbst. Daher möchte ich auch über die tiefen Wurzeln der Euroskepsis in der konservativen Partei Großbritanniens sprechen.

Auf deja-vu-geschichte.de findest du den Blogartikel zu dieser Episode. Dort argumentiere ich das genaue Gegenteil dieser Folge: Warum das zwischen Großbritannien und der EU sicher wieder wird und warum Europa für England immer die Lösung war. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, dann abonniere ihn doch bitte und bewerte ihn auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen.

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Der Stein von Scone oder Stone of Scone hat in der nationalen Mythologie Schottlands große Bedeutung. Trotzdem befand er sich über Jahrhunderte, wie hier dargestellt, im Krönungsthron Englands.

Der Stein von Scone: Geschichte eines Mythos

Eine Monarchie bringt bekanntlich eine Menge eigenartiger Traditionen und Bräuche mit sich. Lustige Adelstitel, absurde Verhaltensregeln und jede Menge repräsentative Zeremonien, bei denen man nur den Kopf schütteln kann. Das britische Königshaus ist für all das wie üblich ein gutes Beispiel. Die wohl wichtigste Tradition einer Monarchie wie der britischen ist dabei die Krönung eines …

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Die Grand Tour und Interrail. Manche Dinge ändern sich eben nie.

Special – Die Grand Tour

Eigentlich sollte heute gar keine Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast erscheinen. Immerhin produziere ich doch normalerweise regelmäßig alle zwei Wochen eine Folge und letzte Woche kam gerade eine zum mazedonischen Namensstreit raus. Allerdings ist heute eben nicht irgendein Tag. Es ist immerhin International Podcast Day! Und da ich keine Ahnung habe, wie man so einen Tag begehen soll, dachte ich mir, ich nehme mal eben eine kurze Folge auf. Das wirkt doch irgendwie angemessen.

In der heutigen Episode erzähle ich dir eine Geschichte, die ich schon vor langer Zeit einmal auf dem Blog erzählt habe: die der Grand Tour. Die Grand Tour war so etwas wie das Interrail des 18. Jahrhunderts. Plötzlich machten sich da vor allem englische junge Adelige auf, mehrere Jahre lang durch Europa zu reisen, um sich weiterzubilden. Oder zumindest war das der offizielle Grund für die Grand Tour. Kultur, Kunst und Sprachkenntnisse sollten den jungen Burschen da näher gebracht werden. Und wer kann es diesen Reisenden denn verübeln, wenn nach all den kulturellen Erfahrungen und endlosen Museumsbesuchen dann auch noch Zeit für das ein oder andere Bierchen übrig blieb? In vielerlei Hinsicht hat sich in den letzten 200 Jahren also wirklich kaum etwas verändert. Die Tradition der Grand Tour lebt bis heute im Interrail weiter. Nicht nur in der Art des Reisens, nein sogar in den üblichen Reiserouten.

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Der Nordirlandkonflikt geht in der Geschichte weit zurück. Hier holt sich der Ire Dermot MacMurrough die Unterstützung des englischen Königs Heinrich II. Von da bis zum Good Friday Agreement sahen Irland und Nordirland noch viel Konflikt.

Der Nordirlandkonflikt: eine unverschämt kurze Geschichte

Zwanzig Jahre ist es her, dass der Nordirlandkonflikt 1998 mit dem Good Friday Agreement zu seinem mehr oder weniger friedlichen Ende gelangte. Ein Konflikt, der über so viele Jahrhunderte gewachsen ist wie der Nordirlandkonflikt, kann aber freilich nicht ganz über Nacht verschwinden. Und siehe da. Mit dem Brexit fand sich Nordirland plötzlich doch wieder in …

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Eine Podcast Lesung aus dem Buch "Endstation Brexit" von Autor Ralf Grabuschnig.

England und sein Europa über die Jahrhunderte | eine Lesung aus “Endstation Brexit”

Im Juli 2018 erschien mein erstes Buch “Endstation Brexit”. In diesem Buch mache ich genau das, was ich auch auf diesem Podcast und auf meinem Blog immer schon gemacht habe: Ich erzähle aus der Geschichte. Und zwar immer mit einer gesunden Portion Augenzwinkern und mit Bezug auf das Hier und Jetzt. “Endstation Brexit” erzählt dabei die lange und konfliktbeladene Geschichte Englands und seines Europas über die letzten 2000 Jahre hinweg. Wenn man sich diese Geschichte genauer anschaut, merkt man schnell: England und Europa hauen sich seit Jahrhunderten gegenseitig die Schädel ein, nur um sich sofort wieder in die Arme zu fallen. Da soll sich der Brexit mal nicht so aufspielen.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast möchte ich dir einen Einblick in das Buch “Endstation Brexit” geben, sodass du dir selbst ein Bild davon machen kannst, was genau ich da eigentlich geschrieben habe und ob das Buch etwas für dich sein könnte. Diese Episode ist also gewissermaßen eine Lesung. Ich spreche über das Buch selbst und über seine Entstehungsgeschichte, lese aber natürlich auch aus einigen Kapiteln vor. In riesigen Schritten bewege ich mich so über die Jahrhunderte hinweg. Ich beginne bei der römischen Eroberung Britanniens, springe von dort mal lockere eineinhalbtausend Jahre nach vorne zu Heinrich VIII. und ende in der Nachkriegszeit in Großbritannien. Aber keine Sorge, im Buch selbst geht es nicht ganz so rasant zu. Das wäre doch zu viel des Guten.

Auf meiner Webseite habe ich dir alle wichtigen Infos zu “Endstation Brexit” übersichtlich zusammengefasst. Sollte dich das Buch also interessieren, findest du dort alle Rahmendaten, ein detailliertes Inhaltsverzeichnis und auch einen Link zu einem Auszug aus dem Buch, in dem ich über die Wikingerzeit in England schreibe. Ich freue mich, wenn du dir das anschaust!

https://ralfgrabuschnig.com/endstation-brexit/

Die Britische Ostindien-Kompanie beherrschte nicht nur Indien, wie hier zu sehen am Fort St. George in Madras, sondern irgendwie ganz England.

Wie die Ostindien-Kompanie das Meer, den Handel und ganz England eroberte

England liegt auf einer Insel. Das ist erst mal keine große Neuigkeit. Das Meer ist dort allgegenwärtig und wenig überraschend – so würde man denken – begannen die Menschen Englands schon früh, das Meer für sich zu nutzen. Eine direkte Linie von der britischen Geografie über die Handelsschifffahrt, die Ostindien-Kompanie hin zum britischen Kolonialreich also? …

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Die Anglikanische Kirche und England wurden unter Königin Elisabeth I. erst richtig protestantisch. Hier ist die Virgin Queen bei ihrer Krönung zu sehen.

Als die Anglikanische Kirche wirklich protestantisch wurde

Die Anglikanische Kirche Englands ist heute bekanntlich eine der zahlreichen protestantischen Kirchen Europas. Aber doch passt sie irgendwie nicht so richtig in den Club und hat eine ganze Menge Eigenheiten. Das hat mit ihrer Geschichte zu tun. Heinrich VIII., der die Englische Kirche im 16. Jahrhundert von Rom löste und damit ihr Gründer und erstes Oberhaupt wurde, sah sich selbst zeit seines Lebens nicht als Protestant. Für ihn war das alles ein rein pragmatischer Schritt. Er wollte einfach seine Scheidung durchbringen. Es war erst ein anderes Mitglied der Tudor Dynastie, Heinrichs Tochter Königin Elisabeth I., die diese neue Anglikanische Kirche richtig protestantisch machte. Oder so protestantisch, wie sie heute eben noch ist.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast werfe ich einen Blick auf die Entwicklung der Englischen Kirche im Elisabethanischen Zeitalter. Was tat sich zu der Zeit in England, welchen Herausforderungen hatte sich das Land zu stellen, wie prägte Königin Elisabeth die Anglikanische Kirche und welche Auswirkungen hatte das alles auf die Politik im Land? Wie sich herausstellt: Ziemlich umfassende! Das gesamte Bündnissystem Englands wurde durch die religiösen Entscheidungen Elisabeths auf den Kopf gestellt. Spanien wurde zum größten Feind des Englischen Königreichs und stattdessen fanden die Engländer neue Verbündete an unwahrscheinlicher Stelle: In den muslimischen Reichen ihrer Zeit.

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Die Wikinger griffen England erstmals am Kloster Lindisfarne an. Hier eine spätere Darstellung der Klosterinsel.

England und die Wikinger. Eine eher unangenehme Begegnung

Dieser Artikel über die Wikinger in England ist ein Auszug aus meinem neuen Buch “Endstation Brexit”. Die britische Insel war von frühester Zeit an Einfälle von außen gewöhnt. Die Römer setzten sich dort einige Jahrhunderte lang fest und kaum waren die verschwunden, kamen auch schon die Angelsachsen. Damit sollte England aber ein für alle Mal …

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Eine großes Vorbild der EU Geschichte: Karl der Große wird zum Kaiser gekrönt.

Drei miese Vorgänger der EU in der Geschichte

Nächstes Jahr, 2019, ist ein bedeutsames Jahr in der EU Geschichte. Großbritannien wird mit Ende März aus der Europäischen Union ausscheiden und nur wenige Monate darauf folgen die EU Parlamentswahlen. In Angesicht des Brexit und der vielen populistischen Herausforderer in den Mitgliedsstaaten wird sich die EU verändern, so viel ist sicher. Sie wird es auch müssen. Doch wo kann sich die EU in der Geschichte Inspiration für diese Veränderungen holen? Gibt es denn überhaupt historische Vorbilder, an denen sich Europa an diesem kritischen Wendepunkt orientieren kann? Vorläufer für eine europäische Einigung abseits der EU selbst? Ja es gibt sie! Doch die Vorbilder aus der Geschichte, die für die EU oft genannt werden, taugen leider allesamt nichts. 

Wenn man über mögliche Vorgänger der EU in der Geschichte spricht, fällt oft zuerst der Name Karl der Große. Nicht ohne Grund vergibt die Stadt Aachen sogar einen Karlspreis für Verdienste um die europäische Einigung. Das alles heißt aber freilich nicht, das Karl der Große ein wirklich taugliches Vorbild für die heutige EU wäre. Wer seltener erwähnt wird, es aber vielleicht sollte, ist Napoleon Bonaparte. Immerhin kam er wohl am nähsten dran, ein rechtlich und politisch einheitliches Europa zu schaffen. Und zu guter Letzt fallen manchmal noch Alternativen zur EU, die nur kurze Zeit vor ihr entstanden. Die Paneuropa-Union zum Beispiel. Warum jetzt keine dieser Alternativen als historisches Vorbild für die Europäische Union taugt? Das erfährst du in dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast!

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