Nation

Der Stein von Scone oder Stone of Scone hat in der nationalen Mythologie Schottlands große Bedeutung. Trotzdem befand er sich über Jahrhunderte, wie hier dargestellt, im Krönungsthron Englands.

Der Stein von Scone: Geschichte eines Mythos

Eine Monarchie bringt bekanntlich eine Menge eigenartiger Traditionen und Bräuche mit sich. Lustige Adelstitel, absurde Verhaltensregeln und jede Menge repräsentative Zeremonien, bei denen man nur den Kopf schütteln kann. Das britische Königshaus ist für all das wie üblich ein gutes Beispiel. Die wohl wichtigste Tradition einer Monarchie wie der britischen ist dabei die Krönung eines …

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Fremdenfeindlichkeit und Xenophobie scheint in der Geschichte eine traurige Konstante zu sein. Auf der Suche nach den Ursachen kann man bis in die Antike zurückgehen. Hier etwa eine Darstellung Kaiser Neros bei der Christenverfolgung.

Fremdenfeindlichkeit. Eine traurige Konstante der Geschichte

Fremdenfeindlichkeit ist in Europa (aber nicht nur hier) eine traurige Konstante der Geschichte. Die Ursache dafür ist schwer zu bestimmen, doch eines kann man fast mit Sicherheit sagen: Man kann in der Geschichte bis weit in die Antike zurückgehen und würde so gut wie überall frühe Beispiele von Xenophobie und Fremdenhass finden. Vom Reich der Mitte über das europäische Mittelalter bis zur Ära des modernen Rassismus: Vorurteile gegenüber Fremden begleiten uns Menschen seit Jahrtausenden und mit der Zeit wurden wir da keineswegs fortschrittlicher. Die Rechtfertigungen für Fremdenfeindlichkeit in unseren Gesellschaften passten sich nur über die Jahre an.

Auf einer Reise von der griechischen Antike bis ins Hier und Jetzt schaue ich mir in dieser Folge des Déjà-vu Geschichte Podcast an, wie sich Fremdenfeindlichkeit zu verschiedenen Zeiten äußerte, wie sie sich immer wieder veränderte und wie wir schlussendlich dorthin kamen, wo wir heute sind. Was machte im Griechenland der Antike einen Barbaren aus? Wie verstand man das in Rom? Wie stand es im Römischen Reich um religiöse Minderheiten und warum wurden einige von ihnen schon damals zu Sündenböcken gemacht? Was war der Grund für die Judenfeindlichkeit des Mittelalters, ab wann können wir eigentlich von echtem Rassismus sprechen und ganz wichtig: Kann das in Zukunft überhaupt besser werden? Die Antworten auf zumindest ein paar dieser Fragen gibt es im Podcast. Die anderen habe ich auch nicht. Sorry.

Links zur Episode
Der Blogpost zu dieser Episode: https://ralfgrabuschnig.com/xenophobie-europa/
Mein Blogartikel zu den krudesten Verschwörungstheorien der Geschichte: https://ralfgrabuschnig.com/verschwoerungstheorien-geschichte/
Die Zeitsprung-Episode über die Belagerung von Masada: https://www.zeitsprung.fm/podcast/zs122/
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Europa ohne Xenophobie. Sowas gab es in der Geschichte eigentlich nie. Hier zu sehen: Die Christenverfolgung durch den römischen Kaiser Nero.

Europa und die Xenophobie: ein untrennbares Paar?

In Europa sehen wir uns gerne als Kontinent, der versucht, den zerstörerischen Nationalismus, rassistische Vorurteile und Xenophobie hinter sich zu lassen. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben wir die Lektion aus unserer Geschichte gelernt – heißt es zumindest immer – und haben mit Gründung der EU begonnen, gemeinsam in eine friedliche und glückliche Zukunft zu gehen. Leider …

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Wem gehört der Name Mazedonien? Die Republik Mazedonien, der Namensstreit und seine Geschichte.

Wem gehört der Name Mazedonien?

Wem gehört der Name Mazedonien? Das ist eine gar nicht mal so leicht zu beantwortende Frage. Denn einerseits gibt es da auf dem Balkan zwar eine Republik Mazedonien, andererseits gibt es sie aber auch nicht wirklich. Denn ihr Name wird nicht von allen anerkannt, ganz besonders nicht vom großen Nachbarn Griechenland. Aus diesem Grund tritt die Republik Mazedonien auf der internationalen Bühne unter dem nicht ganz unsperrigen Namen “Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien” auf, oder auf Englisch “Former Yugoslav Republic of Macedonia” – FYROM. Der Streit um diesen Namen beherrscht inzwischen seit bald dreißig Jahren die Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Doch jetzt könnte tatsächlich eine Lösung in Sicht sein: die Umbenennung auf “Nordmazedonien”.

In dieser Episode des Déjà-vu Podcast erkunde ich die Geschichte des Namens “Mazedonien”. Ganz plakativ gesagt, frage ich also: Wem gehört der Name Mazedonien eigentlich? Gehört er den Mazedonen oder den Griechen? Oder keinem von beiden? Die Frage um den Namensstreit ist gar nicht mal so leicht zu beantworten, da die Geschichte dieses Staates und seines Namens weit zurückgeht. In der Antike gab es bereits ein Königreich Makedonien, das unter Alexander dem Großen Weltberühmtheit erlange. Danach war die Region lange Teil des Römischen Reiches, bis ihr Name im Mittelalter fast in Vergessenheit geriet. Wie so oft bei diesen Fragen, fangen die Probleme dann aber erst im 19. Jahrhundert so richtig an. Und wie so oft liegt das an einem alten Freund dieser Show: dem guten alten Nationalismus.

Den Blogpost zu dieser Episode findest du unter https://ralfgrabuschnig.com/mazedonien-griechenland-namensstreit. Wenn dir der Geschichte Podcast gefällt, bewerte ihn doch bitte auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen.

Der sehr empfehlenswerte Podcast “Ballaballa Balkan”: https://ballaballa-balkan.de/
Meine Episode zu Lord Byron: https://ralfgrabuschnig.com/valentinstag-frauenhelden/
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Die Republik Mazedonien liegt seit dreißig Jahren mit Griechenland im Klintsch. Grund genug, sich die Geschichte ihres Namensstreits genauer anzuschauen.

Mazedonien und Griechenland. Die Geschichte eines sinnlosen Konflikts

Der Balkan ist schon ein wundersamer Ort. Sowas wie Europas eigener Wilder Westen. Man kann sich dort gar nicht umschauen, ohne gleich über irgendeinen Konflikt zu stolpern. Ein ganz bestimmter Konflikt des Balkans kann dabei aber für sich in Anspruch nehmen, der wohl sinnloseste von allen zu sein: der Namensstreit zwischen der Republik Mazedonien und …

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Ein echter Reichsbürger mit Alu-Pickelhaube. Die haben krude Verschwörungstheorien. Zeit, sich mal Definition, Geschichte und rechtlichen Argumenten der Reichsbürger auseinanderzusetzen.

Die Reichsbürger, ihre irren Verschwörungstheorien und Argumente

Verschwörungstheoretiker und ähnliche Irre gibt es ja wie Sand am Meer. Das war schon immer so. Eine neue Ausprägung schafft es derzeit aber öfter in die Medien als alle anderen: die Reichsbürger. Es gibt zwar zum Glück immer noch nicht furchtbar viele von ihnen, aber sie machen Staat und Gesellschaft in Deutschland inzwischen einige Probleme. Mit ihrer kruden Verschwörungstheorie, dass die Bundesrepublik Deutschland gar nicht existiere, weigern sich solche Reichsbürger etwa – ohne jeglichen Erfolg, versteht sich – Strafzettel und andere Bußgelder zu bezahlen. Damit nerven sie Kommunalbeamte schon seit Jahren. Nachdem ein ganz besonders irrer Vertreter 2016 aber einen Polizisten im fränkischen Georgensgmünd erschossen hat, rücken die Reichsbürger nun auch in die allgemeine Wahrnehmung.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast darf ich zum ersten Mal einen Gast bei mir begrüßen. Und da Reichsbürger ja gerne mit pseudo-rechtlichen Argumenten daherkommen, liegt nichts näher, als dafür mit einem Juristen zu reden. Mit Andreas Moser habe ich aber nicht nur irgendeinen Juristen an Bord, nein, er betreibt auch noch einen mehr als lesenswerten Reiseblog.

Gemeinsam suchen wir nach einer Definition für Reichsbürger, werfen einen Blick in die Geschichte der Bewegung, ihre historischen Argumente und nicht zuletzt den juristischen Blödsinn, den sie gerne von sich geben. Wir versuchen auch, ein paar unterschiedliche Typen Reichsbürger zu definieren. Von strammen Neonazis über verblendete Verschwörungstheoretiker bis hin zu Abzockern, die mit Reichsbürger-Ausweisen, Führerscheinen und anderen Dokumenten reichlich Geld verdienen, ist da nämlich alles dabei.

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Andreas’ Blogartikel zur Episode: https://andreas-moser.blog/2018/06/03/reichsbuerger/

stone of scone_deja-vu-geschichte-podcast

Der Stone of Scone, schottischer Nationalismus und der britische Staat

Der Stone of Scone – auch Stone of Destiny – ist nur ein Stein. Seine Geschichte erzählt uns trotzdem viel über England, Schottland und das gar nicht mal so Vereinigte Königreich von Großbritannien. Und darüber, wie so unnütze Gegenstände wie ein Stein mythologisch aufgeladen und für die jeweils eigene Seite genutzt werden können.

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Foto des Steins: https://bit.ly/2GKDc18

Jede Nation braucht eine Meistererzählung. Oft sind die zum Wegschmeißen lächerlich. Hier ein Beispiel aus der englischen Geschichte: Hengist und Horsa.

Die drei dämlichsten nationalen Meistererzählungen der Geschichte

Nationen. Sie sind wohl die dümmste Erfindung, auf die die Menschheit je kam. Oder zumindest stehen sie doch auf einer Ebene mit Schwarzpulver und Autos. So eine Nation erhält sich aber natürlich nicht von selbst. Man muss dem eigenen Volk auch regelmäßig einreden, dass es immer noch zur Nation gehört! Hier kommt die sogenannte Meistererzählung …

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